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Dominik George
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Der General-Anzeiger Bonn hat einen Artikel über unsere aktuellen Aktivitäten, unsere Suche nach einem neuen Vereins-Standort und den Aufbau unserer Hack-Werkstatt für Kinder und Jugendliche publiziert.
General-Anzeiger – Der Verein Teckids sucht neue Räume
Am gestrigen Samstag erschien im [General-Anzeiger](https://www.ga.de) ein bereits während unserer Vorbereitung zu Hack'n'Sun auf dem [Jugendzeltplatz](https://www.jugendzeltplatz.de) entstandener Artikel unter dem Titel [Der Verein Teckids sucht neue Räume](https://ga.de/bonn/hardtberg/der-verein-teckids-sucht-neue-raeume_aid-61982209), in dem über unsere aktuellen Ideen und Herausforderungen berichtet wird.
Der Artikel greift auch – wenn auch sehr oberflächlich – unsere neue Projektstruktur auf und beschreibt, was wir uns für die Zukunft wünschen.
Sehr schnell nach Publikation des Artikels ging auch bereits ein Kooperationsangebot bei uns ein, auf das ein nettes Telefonat folgte. Wir hoffen, unsere Pläne für ein umfangreicheres Angebot in den Bereichen Informatik, Datensouveränität, usw. für Kinder und Jugendliche, aber auch Lehrkräfte und Eltern, in Bonn bald umsetzen zu können!
Teckids beim rC3
Vom 27. bis 30. Dezember 2020 haben 13 Mitglieder des Teckids e.V. an der virtuellen "Remote Chaos Experience" (rC3) als Ersatz für den ausgefallenen Chaos Communication Congress teilgenommen. Trotz kleinerer technischer Schwierigkeiten war es aus Sicht unserer Teilnehmenden eine erfolgreiche und gelungene Veranstaltung.
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Gruppenfoto (© Dominik George)
<span class="filer_image_info"> <span class="title"> Gruppenfoto (© Dominik George) </span> </span>
Um den realen Congress so gut wie möglich abzubilden, wurden einige Elemente der Veranstaltung als 2D-Karte realisiert, sodass sich die Teilnehmenden beispielsweise zum traditionellen Gruppenfoto treffen konnten. Daraus entstand auch die Gelegenheit zum kreativen Umgang mit WorkAdventure, der Software, mit der diese 2D-Welt umgesetzt wurde.
Außerdem bot der rC3 die Möglichkeit zum Besuch verschiedener Vorträge und Workshops, beispielsweise zum Thema Verschlüsselung oder Software in der öffentlichen Verwaltung, aber auch zur Digitalisierung von Schule. Hier gab es auch die Möglichkeit zum Austausch über das vom Teckids e.V. mitentwickelte Schulinformationssystem <a href="https://aleksis.org/"> AlekSIS </a> . Ein Highlight der Veranstaltung war natürlich unser eigener Vortrag " <a href="https://media.ccc.de/v/rc3-266012-jugendliche_als_kontributoren"> Jugendliche als Kontributoren </a> ", der von Benedict, Jonah, Kirill und Nik gehalten wurde.
<strong> Einige Kommentare unserer Mitglieder: </strong>
<em> Kirill Schmidt: </em> Besonders spannend fand ich den Talk „Jugendliche als Kontributoren“ und „Bye-Bye Ende-zu-Ende-Verschlüsselung?“. Besonders letzteres hat gezeigt, dass die Freedombox-Session sehr bald nötig ist. Die Idee mit der rC3-World fand ich cool. Allerdings hakte die Technik nicht nur bei unserem Talk. Den 36C3 fand ich besser.
<em> Lukas Weichelt: </em> Ich fand den rC3 besonders gut, da es eine Welt gab in der man sich treffen konnte und mit Proximity Chat zusammen reden. Außerdem gut fand ich den Vortrag wie man seine eigene Linux-Distro erstelt / nach seinen eigenen Vorstellungen modifizieren und verändern kann. Dort ging es darum, wie man die ISOs entpackt und packt und einen Installer integriert.
Außerdem gab es in der rC3 Welt Badges versteckt. Wir haben die Karte reverse-engineert, um so die Badges zu finden und automatisiert zu submitten. Und ich habe gelernt, wie man Strings aus einer Datei extrahiert und man dateien mit wget herunterlädt und dabei automatisch eine Verzeichnisstruktur angelegt wird. Außerdem habe ich gelernt, wie man Karten für WorkAdventure (die Software mit der man auch in der rC3 Welt herumlaufen kann) baut.
<em> Benedict Suska: </em> Mir hat der rC3 gefallen, auch wenn er selbstverständlich den richtigen Congress nicht ersetzen konnte. Die Idee der Organisatoren, einige Elemente des realen Kongresses in eine 2D-Map zu verpacken hat mir gefallen, da sich der rC3 aufgrund des Wartens an Treffpunkten viel realistischer angefühlt hat.
Ich persönlich mochte die Talks, die erklärt haben wie die Corona-Warn-App arbeitet und wie man ihre Funktionsweise mit einem ESP ersetzten kann. Außerdem waren für mich die Talks, die die Benutzung von Office 365 an Schulen in BW, oder das Einbauen von Backdoors in Ende-zu-Ende-Verschlüsselungen thematisiert haben informativ und interessant.